Definition Ursache-Wirkungsdiagramm


Das Ursache-Wirkungsdiagramm ist eine probate Methode zur Ursachensuche bei Problemen. Für diese anschauliche und leicht anwendbare Methode gibt es viele Namen: Fischgrätendiagramm, 8W-Methode oder Ishikawa-Diagramm. Am übersichtlichsten und deshalb auch am beliebtesten ist das Ishikawa-Diagramm, um Ursache- und Wirkungsbeziehungen zu visualisieren. Bei der Projektdurchführung taucht in der Regel nicht nur ein Problem auf, sondern unzählige. Diese müssen gelöst werden. Zum Problemlösungsprozess gehört die Identifikation von Ursachen. Sind diese erkannt, können sie zielgerichtet beseitigt werden. Das Ishikawa-Diagramm – auch Fischgräten Diagramm genannt – ist eine sehr beliebte Darstellung, weil sie die Ursache- und Wirkungsbeziehung übersichtlich darstellt. Kein Wunder also, dass die grafische Darstellung einem Fisch mit Kopf und seinen Gräten gleicht.

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Ursache-Wirkungsdiagramm – Darstellungsmethode im Projektmanagement

Ein Ursache-Wirkungsdiagramm ist eine Darstellungsmethode im Projektmanagement. Darstellungsmethoden dienen dazu, auf der Basis von vorliegenden Informationen zentrale Aspekte zu visualisieren oder anschaulich in einem quantitativen Format aufzubereiten. Ein typisches Beispiel für eine Darstellungsmethode ist ein Verlaufsdiagramm von Aktienkursen, das deren zeitliche Entwicklung darstellt. Die Grenze zwischen Darstellungs- und Analysemethoden ist fließend, da sich bereits durch eine anschauliche Aufbereitung zentrale Aspekte zu erkennen geben. So zeigt z.B. das zuvor genannte Aktienkursdiagramm bereits auf den ersten Blick einen eventuellen Trend der Kursentwicklung und vermittelt einen Eindruck von Mittelwert sowie Schwankungsbreite (Volatilität). Dieses Glossar unterscheidet zwischen Analyse- und Darstellungsmethoden nach dem Hauptanwendungszweck. Darstellungsmethoden besitzen im Projektmanagement eine starke Bedeutung, um wesentliche Fakten zu kommunizieren. Auch im Projektmanagement sagt ein Bild eben häufig mehr als eintausend Worte. Insbesondere zur Verdeutlichung von Projektscope und -ziel sowie zentraler Projektergebnisse sind Darstellungsmethoden empfehlenswert. Darstellungsmethoden eignen sich gleichermaßen für klassische wie auch für agile Projekte. Damit ist ein Ursache-Wirkungsdiagramm unabhängig vom Paradigma (klassisch vs. agil) einsetzbar. In der Reinform des agilen Projektmanagements entfallen umfangreichere Analysen zu Projektbeginn. Damit wird die Darstellungsmethode Ursache-Wirkungsdiagramm typischerweise zur Beurteilung von Projektergebnissen und bei der Durchführung konkreter Bearbeitungsschritte eingesetzt.

Ein Ursache-Wirkungsdiagramm kommt im Projektmanagement regelmäßig vor. Die Vertrautheit mit dieser Methode ist daher empfehlenswert. Dieses Glossar erklärt noch weitere Darstellungsmethoden im Projektmanagement:

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