Was hat es mit Prince2© auf sich?

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Nein, Prince2 hat nichts mit dem verstorbenen Sänger zu tun und auch nichts mit einem Adelsgeschlecht. Prince2 ist eine weltweit anerkannte und weit verbreitete Projektmanagement-Methodik (Übersicht aller Projektmanagement-Methoden). Sie ist im Bereich des klassischen Projektmanagements zu Hause, hat mit agilen Prozessen und Frameworks (beispielsweise Scrum oder Kanban) also nichts zu tun. Nur weil diese Methodik keine Agilität bietet, heißt das allerdings nicht, dass sie schlecht ist. Im Gegenteil. Klassisches Projektmanagement kommt zu Unrecht immer mehr aus der Mode. Unternehmen glauben, dass sie mit dem „neuen, hippen, agilen Projektmanagement“ grundsätzlich besser fahren als mit dem klassischen Detailplanen und Eins-zu-eins-Umsetzen. Was genau sind nun aber die Anwendungsgebiete und Ziele von Prince2, worum geht es genau und welche Tipps gibt es rund um diese Methodik? In diesem Artikel werden Sie es erfahren.

Prince2 in Kürze

  • Definition: Prince2 ist eine weltweit anerkannte und verbreitete Projektmanagement-Methodik, die auf einem Regelwerk von mehr als 400 Seiten aufbaut und im Bereich des klassischen Projektmanagements anzusiedeln ist.

  • „Prince“ steht für Projects in controlled environments (Projekte in kontrollierten Umgebungen). Wofür die Zahl 2 steht, ist unbekannt.

  • Aufgrund der mit dem Regelwerk zusammenhängenden Komplexität ist Prince2 ausschließlich für ein professionelles Projektmanagement geeignet.

  • Prince2 lässt sich keinesfalls „mal eben im Unternehmen etablieren“ wie es bei Scrum recht schnell möglich wäre, es braucht eine gewisse Grundexpertise und etwas mehr Vorlaufzeit, bevor ein Projekt startet.

  • Die Methodik besteht aus vier Bausteinen, nämlich sieben Grundprinzipien, sieben Themen, sieben Prozessen und der Anpassung ans Unternehmen.

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Vier Bausteine

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