Unter einer Phase im Projektmanagement versteht man einen klar definierten Abschnitt des Projektes, in dem gleichartige Tätigkeiten ausgeführt werden. In der Phase der Initialisierung wird z.B. schwerpunktmäßig an der Festlegung der Ziele, der Aufstellung des Budgetrahmens und der Konkretisierung des Scope des Projektes gearbeitet. In der Umsetzungsphase geht es z.B. in Bezug auf das soziale Netzwerk darum, die  Benutzeroberfläche und die Datenbankfunktionen zu programmieren.

Das gängigste Modell

Es gibt eine Vielzahl von Vorgehensmodellen. Diese Modelle unterscheiden sich hinsichtlich der Aufteilung der folgenden vier Kernphasen:

  • Initialisierung: Hier werden die Ziele des Projektes definiert. Das Scoping klärt, welche Sachumfänge in dem gegenständlichen Projekt zu betrachten sind. Es wird ein Budget kalkuliert, Gremien institutionalisiert und Reportings vereinbart.

  • Ist-Analyse: In dieser Phase wird die für das Projekt erforderliche Informationsbasis geschaffen.

  • Konzeption: Hier wird der Zielzustand der im Projekt zu transformierenden Sachumfänge dokumentiert.

  • Umsetzung: Die Konzepte werden in die Realität überführt. Die Funktionsfähigkeit der Umsetzung wird überprüft. Nach dem Abschluss erfolgreicher Tests wird das Projekt beendet.

Das Fazit der Projektphasen

Das für die Softwareentwicklung kreierte V-Modell kennt z.B. separate Phasen für den Test von Software. In dem obigen Vier-Phasen-Modell sind alle Testaufgaben der Phase der Umsetzung zuzuordnen. Genauso gibt es Modelle, in den das Beendigen eines Projektes eine separate Phase darstellt.

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