Fehlende Konkretisierung als Hauptfehlerquelle in Scrum-Projekten

Grundsätzlich ist das universelle Framework von Scrum exzellent und bietet vielen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Projekte weitaus effizienter und flexibler umzusetzen als bisher. Gleichwohl kann Scrum Risiken bergen, wenn man es nicht richtig einsetzt. Eine große Fehler- und somit Risikoquelle ist eine ausbleibende Konkretisierung. In Scrum gibt es keine festen Methodiken, sondern nur wenige Regeln, die einen Rahmen für die Projektdurchführung ergeben. Den Rest übernimmt das Scrum-Team eigenverantwortlich und autark. Genau das kann im Chaos enden, wenn vorab keine Konkretisierungen seitens des Managements vorgenommen werden. Erfahrungen zeigen, dass dieser Fehler tatsächlich zum Scheitern der meisten Scrum-Projekte führt.

Klassisches Projektmanagement

Was bedeutet Konkretisierung in diesem Zusammenhang?

Auch wenn Sie sich mit Scrum eigentlich von den starren Strukturen des klassischen Projektmanagements loslösen, werden Komponenten des Projektmanagements zu Beginn noch gebraucht (Stichwort Initialisierungsphase). Das Argument, dass man „doch in einem agilen Projekt arbeitet und keine Vorausplanungen mehr macht“, ist recht häufig zu hören aber schlichtweg falsch. Denn der Mantel des Projektmanagements ist noch immer vorhanden, nur im Kern wird es flexibel. Somit sollten Entscheider ihre Erwartungshaltung an das Projekt klar und präzise definieren sowie monetäre und personelle Ressourcen entsprechend übergreifender Unternehmensziele festlegen.

Damit Ihre Scrum-Projekte nicht scheitern, beschreibt dieser How-to-Guide die wichtigsten Aufgaben im Zeitablauf. Setzen Sie diesen Ablaufplan strukturiert um und Ihr Scrum-Projekt ist gut vorbereitet und durchgeführt. Achten Sie auf die beschriebenen typischen  Fehler und Best-Practise-Beispiele.

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