Definition Empowerment des Teams


Bei traditioneller Teamarbeit ist der Projektmanager der Entscheider. Er kontrolliert alles. Dem Manager wird die Verantwortung und Autorität für alle Entscheidungen und Pläne übertragen. Bei einem Team mit sehr guten Mitarbeitern, wird diese Vorgehensweise ineffizient und verhindert, dass dieses Ihr volles Potenzial entfalten können. Empowerment des Teams meint von einer Person, die alles kontrolliert, zur Stärkung des gesamten Teams überzugehen. Wer ist verantwortlich, wer hat Autorität? Jedermann. Das Wichtigste an einem Projekt ist eine gute Führung. Das unwichtigste ist, wer führt. Hochproduktive selbstorganisierende Teams sind nicht einfach, sie erfordern Disziplin. Was das Empowerment des Teams beschleunigen kann, ist, die Schuld zu beseitigen. Einige Mitglieder des Teams zögern vielleicht, wichtige Entscheidungen zu treffen, wenn sie glauben, dass sie später dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Ein agiles Team legt Regeln fest, um frei zu werden. Es sollten einfache Regeln sein, um die Schnittstellen zwischen den Teammitgliedern zu definieren. Ein gutes Beispiel ist das tägliche Stand-up / Scrum-Meeting (Daily). Eine Regel, für die es nicht mehr als 15 Minuten zur selben Zeit am selben Ort bedarf, macht tatsächlich Zeit für andere Dinge frei.

Empowerment des Teams – Umfangs- und Änderungsmanagement

Ein Empowerment des Teams ist im Projektmanagement dem Umfangs- und Änderungsmanagement zuzuordnen. In dieser Aufgabengruppe geht es darum, für alle im Projekt getroffenen Annahmen und Festlegungen einen strukturierten Prozess für deren Änderung zu etablieren. Typische Sachverhalte über deren Änderung gemäß eines strukturierten Prozess entschieden werden sind Budgets, Zeitpläne und Produkt- bzw. Ergebniseigenschaften. Strukturierte Änderung bedeutet, dass die Änderung auf einem hierfür vorgeschriebenen Weg und in einem definierten Format beantragt wird. Es ist festgelegt, wer über eine Änderung entscheiden darf und wer anschließend davon in Kenntnis zu setzen ist. Alle Änderungen werden typischerweise protokolliert und archiviert. Das Umfangs- und Änderungsmanagement ist eine zentrale Aufgabengruppe im Projektmanagement. Wesentliche inhaltliche Schnittstellen bestehen zu den Aufgabengruppen Zeitmanagement, Budget-/Kostenmanagement, Produkt-/Qualitätsmanagement und Ziel-/Scopemanagement. Das Umfangs- und Änderungsmanagement ist gleichermaßen für klassische wie auch für agile Projekte relevant. In der agilen Welt wird es typischerweise in Bezug auf konkreter Aufgaben im jeweiligen Sprint angewendet. Bei klassischen Projekten ist es deutlich weiter gefasst, da hier alle zentralen Aufgabengruppen, wie Risikomanagement, Budget-/Kostenmanagement und Zeitmanagement Berücksichtigung finden.

Ein Empowerment des Teams ist ein häufig anzutreffender Aspekt. Die Kenntnis ist empfehlenswert. Dieses Glossar erklärt noch weitere Aspekte des Umfangs- und Änderungsmanagements. Diese sind:

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