Welche Grundtipps rund um PMI© und Projektmanagement gibt es?

Möchten Sie die Inhalte von PMI© und PMBOK© in Ihrem Unternehmen anwenden, dann müssen wir Sie auf das zugehörige Rahmenwerk verweisen. Es gibt allerdings gesamthafte Einblicke ins Projektmanagement, die wir Ihnen auf Grundlage langjähriger Erfahrungswerte nicht vorenthalten möchten. Sie teilen sich auf in allgemeine Tipps rund um das Projekt Management Institute und seine Inhalte sowie die Projektinitialisierung. Letztere ist die wichtigste Phase eines Projekts. Denn wird hier unsauber gearbeitet, kann das auf das gesamte Projekt abstrahlen und einen Misserfolg hervorrufen. Die nachfolgenden Inhalte sind in der Projektinitialisierung unbedingt zu beachten, um das Projekt erfolgreich zu machen.

Projektinitialisierung

Ergebnis: Fangen Sie stets mit den Ergebnissen an, die aus dem Projekt heraus entstehen sollen. Schreiben Sie diese auf handschriftlich auf ein Blatt und bauen Sie alles Weitere auf diesen Aufzeichnungen auf.

Qualität & Risiko: Indem Sie die Ergebnisse kennen, können Sie fundiert das Qualitätsmanagement und Risikomanagement bedienen. Was müssen die Ergebnisse können und was kann passieren, was sie in Gefahr bringen würde?

Wirtschaftlichkeit: Ein Projekt ist nur dann wirtschaftlich, wenn Kosten, Ressourcen und Ergebnisnutzen eine Balance ergeben. Erstellen Sie einen vollständigen Plan für das extern benötige Budget und die intern benötigen Ressourcen. Wichtig ist, dass alle Kostenkomponenten berücksichtigt sind. Eine gesamthafte Risikoreserve von 20-30 Prozent, bezogen auf eine Bottom-up-Kalkulation, hat sich bewährt. Analog zur Aktivitätenplanung schadet ein zu hohes Detaillierungsniveau mehr als es nützt.

Übersichtsplan: Erstellen Sie einen Übersichtsplan von maximal 50 Aktivitäten, mithilfe dessen Sie im weiteren Verlauf den Projektfortschritt monitoren.

Organigramm: Ihr Unternehmen verfügt bereits über ein originäres Organigramm. Erstellen Sie solch eins auch für das Projektteam und regeln Sie die Verantwortlichkeiten eindeutig und weitestgehend überscheidungsfrei.

Allgemeine Tipps

Themenabgleich: Machen Sie sich die Macht des PMI© zu Nutze und beurteilen Sie die Inhalte des gesamten Standards (Zusammenfassung in der obigen Tabelle) auf Relevanz für Ihr Projekt. Sicherlich gibt es relevante Aspekte, von denen Ihr Projekt profitiert.

Komplexitätsfalle: Machen Sie nicht den Fehler, den gesamten Standard mit all seinen Aspekten und Tools anwenden zu wollen. Das würde Ihr Projekt schlichtweg überfordern. Suchen Sie sich immer nur das heraus, was für Ihr Projekt relevant ist und schenken Sie dem Rest keine weitere Aufmerksamkeit.

Phasen: Überlegen Sie, in wie vielen Phasen Ihr Projekt durchzuführen ist. Wenden Sie ein klassisches Projektmanagement an, dann ergibt es Sinn, die vier Phasen unseres Guides zu übernehmen. Diese lauten Initialisierung, Ist-Analyse, Konzeption und Umsetzung. Laut PMI© wäre aber auch ein aus einer Phase bestehendes Projekt regelkonform.

Nur eine Methode: Wenden Sie für Ihr Projekt stets nur eine einzige Methode an und ziehen Sie diese einheitlich mit all ihren Regeln und Vorgaben durch. Mehrere Methoden, beispielsweise eine Mischung von PMI© und Prince2©, sind schlecht.

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