Welche Methoden und Tools sind unter DevOps empfohlen?

Methoden in DevOps

Typische Methoden, die im Rahmen von DevOps eingesetzt werden, sind Scrum und Kanban. Wobei Scrum genau genommen als Projektmanagement-Framework und nicht als Methode zu bezeichnen ist. Wichtig ist zu betonen, dass keine der genannten und auch keine anderen Methoden im Rahmen von DevOps explizit vorgeschrieben oder genannt sind. Die Organisationeinheit bestimmt autark, wie und mit welchen Tools und Werkzeugen sie ihre Ergebnisse erarbeitet. Scrum und Kanban sind als die bekanntesten agilen Projektmanagementansätze einschließlich der typischerweise in diesem Zusammenhang eingesetzten „Untermethoden“ (etwa das Planungspoker bei Scrum) empfehlenswert. Obwohl man betonen muss, dass Scrum nur auf die Neu- und wesentliche Weiterentwicklung einzelner Produktinkremente ausgerichtet ist – also nur auf den Entwicklungsteil der Software – und dass für den Betriebsteil daher noch eine weitere Methode erforderlich ist. Das kann eine standardisierte  oder auch eine Individuelle sein. Kanban ist wiederum für beide Teile von DevOps gut geeignet und erfordert keine Zweitmethode.

Tools und Werkzeuge in DevOps

Neben den Projektmanagementansätzen kommen noch Tools und Werkzeuge ins Spiel, die etwa bei der Inbetriebnahme der Software eingesetzt werden. Hier besteht im Fokus ein enormer Mehrwert. Fokussieren Sie sich auf einige wenige Tools und Werkzeuge und wenden Sie diese mit hoher Effizienz an. Geht es um die Auswahl neuer Tools und Werkzeuge, dann geht es zuerst um die Frage, was man bei der Entwicklung der Software oder bei deren Betrieb grundlegend verbessern möchte. Auf Grundlage dessen wird entschieden, welche Deployment-Tools, Releasemanagement-Tools, Software-Testtools und anderen Werkzeuge in Zukunft einzusetzen sind. Dabei gilt eine Maxime: Entscheiden Sie sich für einen der Marktstandards. Denn hier gibt es laufend Software-Updates, umfassende Dokumentationen und vor allem viel Personal, das sich damit auskennt. Klare Empfehlungen für Tools und Werkzeuge werden nicht angesprochen.

DevOps

Technologien in DevOps

Containerisierung von Anwendungen: Container sind technologisch vollständige Umgebungen für den Betrieb und die Entwicklung von Anwendungen. Sie vereinen die IT-Services wie Rechenleistung, Virtualisierung und Betriebssystem. Im Gegensatz zur Virtualisierung ist Containerisierung auch gut für Entwicklungssysteme geeignet und ermöglicht eine flexiblere Konfiguration des Betriebssystems. Ein Beispiel für einen Container ist Docker, was neben dem Betriebssystem auch noch eine Entwicklungsumgebung bereitstellt. Automatisierte Testtools und automatisiertes Deployment: Automatisierte Testtools ermöglichen differenzierte und effizientere Softwaretests. Anstellle in Tools, können die Tests auch auf Codeebene erfolgen. Zudem sind Tests einzelner Komponenten sowie deren korrekten Zusammenwirkens denkbar. Beim Deployment soll eine exzellente Lösung in den Betrieb übergehen. Die automatisierten Tests helfen dabei, Fehlerquellen sofort zu entdecken und zu beheben. Beim Deployment selbst eignen sich Automatisierungen ebenfalls. Sie überführen Softwareupdates schnell in die gewünschte Umgebung. Ein Beispiel für eine in diesem Zusammenhang häufig eingesetzte Technologie ist Jenkins. Auch automatisierte Releasemanagements, Orchestrationen und Monitorings sind denkbar. KPIs und Wirtschaftlichkeit spielen bei DevOps eine zentrale Rolle. Aus diesem Grund sollten Sie zumindest einige der innovativen Technologien einsetzen. Zusätzlich besitzen Optimierungen zentraler Softwareentwicklungs- und Betriebsprozesse eine wichtige Bedeutung. Stets ist die Produktivität und der Fortschritt zentraler Prozesse zu messen und weiterzuentwickeln. Sollten die Messwerte schlecht ausfallen, ist zu überlegen, ob DevOps tatsächlich eine gute Herangehensweise in Ihrem Unternehmen ist beziehungsweise wo noch etwas wesentlich zu verändern ist. Nebenbei nimmt dadurch ganz automatisch auch die Qualität der Software zu.

Whatsapp

Funktionsweise
Akteure